Fitnessarmband Test

Die besten 10 FITNESSArmbänder im Test

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Fitnesstracker Test 2020Fitnessarmbänder motivieren Dich im Alltag zu mehr Bewegung und sorgen so für einen gesünderen Lebensstil.

Die Wearables können zum Beispiel Deinen Kalorienverbrauch erfassen, Schritte zählen und Deinen Puls messen.

Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Modellen. Worauf muss ich bei einem Fitnessarmband achten? Welche Sensoren sind sinnvoll? Wie teuer darf ein guter Fitnesstracker sein?

Ich zeige Dir später in Form einer ausführlichen Fitnessarmband Kaufberatung, worauf Du vor dem Kauf unbedingt achten solltest. Doch zuerst will ich Dir die meiner Meinung nach 10 besten Fitnessarmbänder 2020 im Detail vorstellen – Du wirst mit Sicherheit das passende Modell für Deine Ansprüche finden.

DIE 10 BESTEN FITNESSARMBÄNDER IM ÜBERBLICK

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1. Withings Pulse HR 1. Withings Pulse HR 76,30 €
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2. Garmin vivosmart 4 2. Garmin vivosmart 4 85,38 €
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3. Samsung Gear Fit 2 3. Samsung Gear Fit 2 179,99 €
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4. Polar A370 4. Polar A370 199,03 €
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5. Huawei Band 4 5. Huawei Band 4 59,97 €
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6. Garmin vivomove Luxe 6. Garmin vivomove Luxe 488,02 €
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7. Fitbit Charge 4 7. Fitbit Charge 4 126,72 €
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8. Fitbit inspire HR 8. Fitbit inspire HR 75,98 €
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9. Garmin vivosport 9. Garmin vivosport 94,03 €
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10. Withings Move EKG 10. Withings Move EKG 129,95 €

1. Withings Pulse HR - Fitnessarmband mit langer Akkulaufzeit

Als erstes will ich Dir dieses Fitnessarmband von Withings vorstellen, welches in erster Linie bei der Akkulaufzeit punkten kann. Meiner Meinung nach ist dies ein wichtiges Kaufkriterium, welches aber leider etwas unterschätzt wird.

Doch dieser Vorteil kommt mit einem Kompromiss daher. Der Bildschirm dieses Fitnessarmbandes ist zwar relativ groß, verfügt allerdings nur über eine geringe Auflösung und keine Farbanzeige. Meiner Meinung nach reicht das allerdings vollkommen aus, um die wichtigsten Daten anzuzeigen.

Laut hersteller verfügt die Withings Pulse HR über eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Tagen. Nach meiner Erfahrung sind es eher 7 Tage, bei normaler Nutzung im Alltag. Das ist deutlich mehr, als die anderen Fitnessarmbänder in diesem Vergleich.

Das Withings Pulse HR Fitnessarmband verfügt, wie der Name bereits erahnen lässt, über einen integrierten Herzfrequenzsensor – so wie die meisten modernen Fitnessarmbänder. Dein Puls wird rund um die Uhr erfasst, so wird zum Beispiel Dein Stresslevel gemessen.

Die Withings Pule verfügt nicht über einen Touchscreen, die Bedienung ist aber trotzdem intuitiv über einen Knopf an der Seite möglich. Meiner Meinung nach ist das vollkommen ausreichend. Während des Workouts ist ein Touchscreen ohnehin schwer zu bedienen, da solltest Du immer darauf achten, dass haptische Knöpfe als Alternative bereitstehen.

Das Fitnessarmband ist mit einem flexiblen Silikonarmband ausgestattet. Dieses gefällt mir sehr gut, denn es ist rutschfest und liegt perfekt am Handgelenk an.

Leider verfügt das Withings Pulse HR Armband lediglich Connected GPS. Das bedeutet: Du musst Dich per Bluetooth mit dem Handy verbinden, um den GPS Sensor Deines Smartphones zu nutzen.

In der Health Mate App kannst Du Dir dann wunderbar alle Daten auf einer Straßenkarte anzeigen lassen, siehst genau wo Du wie schnell gelaufen bist.

Ein weiteres Highlight ist das Schlaftracking bei diesem Fitnessarmband. Durch die lange Akkulaufzeit kannst Du das Fitnessarmband perfekt rund um die Uhr nutzen.

Praktisch ist auch das magnetische Ladekabel, Du musst den Tracker einfach nur auflegen und schon geht es los. Und lange muss das Armband nicht laden – nach einer Stunde ist der Akku bereits etwa 75% geladen.

Mein Fazit: Insgesamt handelt es sich hier um einen soliden Fitnesstracker zu einem guten Preis. Für Dein Workout ist das Band zwar auch geeignet, aber es gibt bessere Alternativen, die Du gleich noch im Detail kennenlernen wirst.

PRO

CONTRA

2. Garmin vivosmart 4 - Smarter Tracker im Kleinformat

Dieses Fitnessarmband von Garmin ist klein aber Oho. Das schmale Armband wiegt gerade einmal 17 Gramm und ist am Handgelenk kau  spürbar.

Dadurch bietet Dir dieses Band den besten Tragekomfort in diesem Fitnessarmband Test. Das Band gibt es außerdem in zwei unterschiedlichen Größen – für jeden Handgelenkumfang ist das richtige Band dabei.

Die Funktionen sind ausgesprochen umfangreich, typisch Garmin eben. Hier eine kleine Auswahl der wichtigsten Features:

  • Herzfrequenz
  • VO2max
  • Sauerstoffsättigung
  • Automatische Aktivitätserkennung
  • Connected GPS

Der größte Nachteil bei diesem Fitnessarmband: Das Display ist sehr klein. Dadurch können zum Beispiel Benachrichtigungen vom  Handy nicht angezeigt werden.

Im Gegenzug dazu bietet Dir das Fitnessarmband einen guten Akkuverbrauch. Bei normaler Nutzung hält das Garmin Fitnessarmband etwa 3 Tage durch.

Insgesamt ist das Garmin vivosmart 4 Fitnessarmband für Hobbysportler eine gute Wahl.Das Band unterstützt Dich bei einem gesunden Lebensstil optimal.

PRO

CONTRA

3. Samsung Gear Fit 2 - Vollwertiges Fitnessarmband auch ohne Handy

Kommen wir nun zu einem Fitnesstracker, welcher sich im Vergleich zum Vorgänger stark verbessert hat. Bei diesem Fitnessarmband von Samsung steht in erster Linie das große Display im Vordergrund.

Im Vergleich zu den anderen Fitnesstrackern in diesem Vergleich, bietet Dir dieses Fitnessarmband ein großes, hochauflösendes Touchdsiplay.

Die Displayränder sind schmaler geworden, der Bildschirm ist nun umrandet mit Metall, welches ein wertiges Tragegefühl vermittelt.

Wie Du bereits auf dem Produktbild sehen kannst, befinden sich an der Seite zwei Knöpfe. Diese ermöglichen eine intuitive Bedienung des Fitnessarmbandes: Der eine Knopf ist ein “Zurück” Button , der andere ein “On/Offf” und “Einstellungen” Knopf.

Insbesondere während eines Workouts ist die Bedienung über die Knöpfe deutlich angenehmer. Mit dem “Zurück” Button kannst Du zum Beispiel Dein Training pausieren.

Außerdem kannst Du bei Doppel-Tap des Power Buttons eine individuelle Funktion anstuern. Diese kannst Du zuvor selbst festlegen, eine gute Idee, falls Du immer wieder auf eine bestimmte Funktion zurückgreifen willst.

An dem Smasung Gear Fit 2 Tracker befindet sich ein sportliches Silikonarmband, welches sich tatsächlich hochwertig anfühlt.

Die größte Verbeserung ist wohl das integrierte GPS. Dadurch ist das Armband auch ohne Dein Handy ein vollwertiger Fitnesstracker.

Wie Du Dir vielleicht schon denken kannst, sorgen GPS und das große Display dafür, dass die Akkulaufzeit nicht wirklich gut ist.

Bei normaler Nutzung hält das Fitnessarmband 1-2 Tage durch. Bei aktiviertem GPS schmilzt der Akku quasi dahin, daher solltest Du GPS nur dann aktivieren, wenn du es wirklich brauchst.

Du musst das Armband eigentlich nur mit dem Handy verbinden, um Benachrichtigungen zu erhalten. Die werden dann auch direkt an Deinem Handgelenk angezeigt.

Insgesamt bietet Dir das Samsung Fitnessarmband eine gute Preis-Leistung.  Dieses Modell ist zwar nicht günstig – dafür bietet das Armband aber die meisten Funktionen  in diesem Fitnessarmband Vergleich.

PRO

CONTRA

4. Polar A370 - Fitnessarmband mit tollem Display

Kommen wir nun zu dem Polar A370 Fitnessarmband. Dieses Band ähnelt dem Samsung Modell sehr. Allerdings verfügt das Band nicht über integriertes GPS, dafür ist das Polar Modell etwas günstiger.

Natürlich bietet das Polar Fitnessarmband Connected GPS als Alternative, jedoch bricht die Verbindung zum Smartphne häufig ab, zumindest bei unserem Modell.

Was mir jedoch gut gefällt, ist das große Touchdisplay des Polar Fitnessarmbandes. Die Farben sind sehr schön und das Display lässt sich auch bei Sonnenlicht gut ablesen.

Leider verfügt dieses Armband nur über einen Touchscreen und nicht über weitere Knöpfe für eine einfach Bedienung beim Sport.

Der größte Kritikpunkt bei diesem Fitnessarmband ist jedoch die vergleichbar schlechte Akkulaufzeit. Etwa einen Tag hält das Band bei normaler Nutzung, das ist einfach zu wenig.

PRO

CONTRA

5. Huawei Band 4 - Preiswerter Fitnesstracker

Zu guter Letzt will ich Dir dieses günstige Fitnessarmband von Huawei vorstellen. Das Band 4 kostet weniger als 50 Euro – doch was kann der Fitnesstracker wirklich?

Zunächst einmal handelt es sich hier im ein sehr schmales und angenehmes Fitnessarmband. Mit einem Gewicht von gerade einmal 20 Gramm, wirst Du dieses Fitnessarmband im Alltag kaum spüren.

Außerdem verfügt das Huawei Band 4 über ein schönes Farb-Touchdisplay. Das funktioniert auch super, allerdings gibt es keine Knöpfe als Alternative – das wäre sehr wünschenswert, für eine intuitive Bedienung während des Workouts.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt: Der Tracker lässt sich über USB aufladen, indem Du das Armband abnimmst. Das ist zwar eine schöne Idee, nur leider ist das auf Dauer eher umständlich.

Der Pluspunkt ist natürlich, dass Du Dir nicht noch ein weiteres Ladekabel zulegen musst und den Tracker eigentlich überall, an Deinem PC auf der Arbeit etc. laden kannst.

Laut Hersteller ist das Armband zwar bis 50 Meter wasserdicht. Jedoch ist Schwimmen mit dem Tracker eher etwas sinnbefreit, denn das Touchdsiplay lässt sich im Wasser nicht bedienen.

Besonders gut gefällt mir dagegen das sportliche Kautschukarmband des Huawei Band 4. Es ist mit vielen Spalten versehen, sodass Du unter dem Band wenig schwitzt.

Insgesamt handelt es sich hier um einen günstiges Fitnessarmband, von dem Du allerdings nicht zu viel erwarten solltest. Die Funktionen sind nicht so umfangreich, wie bei der Konkurrenz und die Sensoren nicht so genau.

Trotzdem ist das Modell insbesondere für Einsteiger oder als kleines Geschenk gut geeignet.

PRO

CONTRA

Meine Fitnessarmband Kaufberatung

Wie Du bereits in meinem Fitnessarmband Vergleich sehen konntest, unterscheiden sich die Modelle tatsächlich sehr.

Aus diesem Grund will ich Dir in dieser Fitnesstracker Kaufberatung helfen, das passende Armband für Deine Ansprüche zu finden.

Von den unterschiedlichen Funktionen, bis zur Verarbeitung – hier findest Du alle wichtigen Informationen, die Du vor dem Kauf eines Fitnessarmbandes kennen solltest.

Funktionen

Kommen wir zunächst zu den unterschiedichen Sensoren und Funktionen eines Fitnessarmbandes.

1 . Richtig Kalorien zählen mit einem Fitnesstracker

Die meisten Fitnesstracker werden zum Kalorien zählen genutzt. Dafür nutzt der Tracker unterschiedliche Daten (Schrittzahl, GPS etc.) um Deinen Kalorienverbrauch zu errechnen.

Du kannst diese Funktion wunderbar nutzen, um abzunehmen oder generell gesünder zu leben.

Der Kalorienverbrauch zeigt Dir außerdem an, wieviel Du Dich in den letzten Wochen bewegt hast. Das verschafft Dir eine gute Übersicht darüber, ob Du Deine Ziele auch wirklich erreichst.

Dieses Ziel kannst Du natürlich ganz individuell an Dich anpassen. Mein Tipp: Sei am Anfang nicht zu übereifrig, sondern setzt Dir ein Ziel, welches Du gut erreichen kannst. Dann hast Du mehr Spaß an Deinem neuen Fitnessarmband und kannst Dich daraufhin immer weiter steigern.

Besonder motivieren kann Dich ein Fitnesstracker, indem Du in der dazugehörigen App ein tägliches Ziel einstellst. Das Fitnessarmband zeigt Dir dann genau an, wieviel Du von diesem Ziel bereits erreichen konntest.

Hier bietet es sich natürlich an, die Kalorien zu erfassen. So hilft Dir der Fitnesstracker nachhaltig, gesünder zu leben. Du wirst immer wieder zu mehr Bewegung und Sport im Alltag motiviert.

2. Mit einem Fitnessarmband die Herzfrequenz messen

Mittlerweile hat so ziemlich jedes Fitnessarmband einen integrierten Herzfrequenzsensor. Die meisten Fitnesstracker messen Deinen Puls sogar rund um die Uhr.

Wobei das nicht ganz richtig ist. Dein Fitnessarmband misst nicht jede Minute Deinen Puls, das würde wohl viel zu viel Strom verbrauchen.

Stattdesssen nimmt Dein Fitnessarmband quasi Stichproben und misst über den Tag verteilit immer wieder. Aber keine Sorge: So lässt sich immernoch ein guter Trend erkennen und zum Beispiel Dein Stress-Level gut bestimmen.

Selbstverständlich passt sich Dein Fitnessarmband an: Während des Workouts wird deutlich häufiger oder sogar durchgehend Deine Herzfrequenz gemessen.

3. Der Schrittzähler eines Fitnessarmbandes

Ein Schrittzähler ist wirklich bei jedem Fitnessarmband vorhanden, zumindest habe ich noch nie einen Fitnesstracker in der Hand gehalten, der nicht über einen solchen Sensor verfügt.

Hier sind sich also alle Hersteller einig: Ein Schrittzähler ist unverzichtbar. Doch leider sind die Fitnessarmbänder sehr unterschiedlich, was die Präzision angeht.

Bei günstigeren Fitnessarmbändern ist es häufiger der Fall, dass zu viele oder zu wenig Schritte erfasst werden – meist sind es jedoch deutlich zu viele.

Problematisch wird es immer dann, wenn Du Deinen Arm bewegst, ohne zu laufen. So kann es schonmal sein, dass Du während Deiner Arbeit am Computer laut Deines Schrittzählers ein paar hundert Schritte hinter Dir lässt.

Das Gegenteil kann aber auch der Fall sein: Der Schrittzähler erfasst Deine Schritte nicht, obwohl Du gerade am Laufen bist. Das ist besonders häufig beim Einkaufen der Fall, wenn Du Dich am Einkaufswagen festhältst.

Es gibt einfach sehr viele Fehlerquellen bei einem Schrittzähler. Daher solltest Du diese Daten nur nutzen, um einen generellen Trend auszumachen.

Aber keine Sorge, es gibt Ersatz, bzw. eine gute Ergänzung: Der folgende Sensor erfasst Deine Bewegungen deutlich besser.

4. GPS vs. Connected GPS in Fitnessarmbändern

Ein GPS Sensor erfasst nicht nur Deinen Standort, sondern auch Deine Bewegung und Beschleunigung. Diese Daten sind generell am präzisesten und können vor Allem bei Outdoor Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Laufen gut genutzt werden.

Dein Fitnessarmband zeigt Dir dann nach dem Workout die zurückgelegte Strecke auf der Karte an. Zusätzlich kannst Du sehen, auf welchem Streckenabschnitt Du wie schnell warst und wie lange Dein Workout insgesamt gedauert hat.

Für Dein Training mit einem Fitnesstracker ist GPS schlicht und einfach unverzichtbar. Es gibt allerdings zwei unterschiedliche Arten, wie Dein Fitnessarmband mit einem GPS Signal versorgt werden kann: Connected GPS oder ein integrierter GPS Sensor.

1. Connected GPS

Verfügt Dein Fitnesstracker über das sogenannte Connected GPS, so hat Dein Wearable keinen eigenen GPS Sensor, sondern greift auf den Sensor Deines Handys zurück.

Dafür muss das Fitnessarmband natürlich mit Deinem Smartphone per Bluetooht verbunden sein. Das kann bei einigen Sportarten, vor Allem beim Joggen, störend sein.

Wie Du aber in diesem Fitnesstracker Vergleich bereits sehen konntest, verfügen die meisten Wearables lediglich über diese Art von GPS.

Der einzige große Vorteil, den ein Fitnesstracker mit Connected GPS hat, ist der geringere Stromverbrauch bei aktivierten GPS.

Diese Variante ist für den Hersteller natürlich etwas günstiger, da kein Sensor verbaut werden muss. Du kannst also in der Regel mit einer besseren Preis-Leistung rechnen.

2. Integriertes GPS

Praktischer ist eine Fitnessuhr mit integriertem GPS. Hier ist der Sensor, wie der Name schon erahnen lässt, im Fitnesstracker selbst verbaut.

Doch achte bitte darauf, dass die GPS Funktion sehr viel Strom verbraucht. Du solltest das GPS also häufig deaktivieren, um  den Akku etwas zu schonen.

Leider sind viele Fitnesstracker eher preiswert, verfügen nur über die wichtigsten Funktionen und  sind daher nicht mit einem GPS Sensor ausgestattet.

Ist Dir dieses Feature sehr wichtig, weil Du zum Beispiel viel Outdoor Sport machst, dann könnte eine Fitnessuhr für Dich interessanter sein. Ich habe bereits einen ausführlichen Artikel verfasst, in dem Du die besten Sportuhren im Detail kennenlernen wirst.

5. Sonstige Features

Es gibt natürlich noch ein paar weitere Features, die Dir ein Fitnesstracker bieten kann. Hier habe ich einfach einmal eine Liste der meiner Meinung nach wichtigsten Funktionen zusammengestellt.

1. Benachrichtigungen vom Handy werden angezeigt

Hier gibt es im wesentlichen zwei unterschiedliche Arten und Weisen, wie umfangreich Dich Dein Fitnessarmband auf die Nachrichten aufmerksam macht.

Entweder wird nur ein Symbol (z.B. WhatsApp Logo) angezeigt, um Dich auf die Nachricht aufmerksam zu machen – oder Du bekommst detailreichere Informationen, wie Absender, Nachrichtenvorschau oder Lauftext.

Ein Vibrationsaarm lässt sich eigentlich bei jedem Fitnesstracker einstellen, sodass Du auch beim Sport nichts verpasst.

2. Aktivitättracking

Das ist eine sehr wichtige Funktion: Dein Fitness-Armband oder Tracker erkennt automatisch, ob Du gerade Schwimmst, Joggst oder ähnliches. Daraufhin wird automatisch ein Workout gestartet.

Wie Du in diesem Fitnessarmband Test schon mitbekommen hast, funktioniert die automatische Aktivitätsrkennung nicht immer perfekt.

Meiner Erfahrung nach, schlagen sich hier etablierte Hersteller (Withings, Garmin, Polar) besser, vermutlich da diese mehr Daten sammeln und die Software dementsprechend verbessern können.

Rechne also damit, dass Du die meisten Workouts manuell starten musst. Das ist auch nicht wirklich schlimm, denn Du musst unter Umständen ja ohnehin das GPS aktivieren.

3. Schlaftracking

Ein erholsamer Schlaf ist für Deine Gesundheit sehr wichtig. Doch nur die wenigsten achten auf einen guten Schlaf. Auch hier kann ein Fitnesstracker helfen:

Das Schlaftracking ist eine weitere nützliche Funktion eines Fitnessarmbandes. Das Gerät zeigt Dir an, wie gut Du geschlafen hat, welche Unterbrechungen es gab etc.

Außerdem gibt Dir die App Tipps, wie Du Deinen Schlaf verbessern kannst. So wirst Du besser schlafen und tagsüber bessere Leistungen abrufen.

Der Tragekomfort ist natürlich beim Schlaftracking extrem wichtig, sonst stört das Fitnessarmband mehr, als es nützt. Am besten ist ein kleiner Tracker.

Das Schlaftracking ist natürlich immer nur dann möglich, wenn Dein Fitnessarmband auch genug Akkukapazität hat.

Du kannst Dein Fitnessarmband übrigens auch als Wecker benutzen. Aktiviere einfach einen Vibrationsalarm.

Das praktische hierbei: Der sehr leise Alarm macht nur Dich wach, perfekt für Berusftätige, die Ihre bessere Hälfte am Morgen nicht mit aus dem Bett reißen wollen.

4. Speicherplatz

Die meisten Fitnesstracker verfügen lediglich über ein wenig Speicherplatz, um die Daten für ein paar Tage zu sammeln. Diese Fitnesstracker müssen relativ häufig mit Deinem Smartphone synchronisiert werden.

Fitnessarmbänder mit ausreichend Speicherplatz für Musik oder ähnliches gibt es wenig, da solltest Du Dich eher für eine Fitnessuhr entscheiden.

Allerdings kannst Du mit einigen Fitnessarmbändern die Musikwiedergabe steuern. Direkt an Deinem Handgelenk kannst Du einen Song überspringen oder die Musik pausieren – ohne dafür das Handy aus der Hosentasche zu kramen.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist zwischen den unterschiedlichen Modellen natürlich ebenfalls unterschiedlich. Ich empfehle Dir eine min. Akkulaufzeit von 3 Tagen bei normaler Nutzung.

Das entspricht meiner Erfahrung nach eine Herstellerangabe von 5 bis 7 Tage maximale Akkulaufzeit. Nur dann nützt Dir die 24/7 Herzfrequenzmessung & das Schlaftracking Deines Fitnessarmbandes wirklich etwas.

Zum Glück halten die akkus der Fitnessarmbänder deutlich länger, als das bei handelsüblichen Smartwatches der Fall ist. Auch die Ladezeiten liegen nur bei 1 bis 2 Stunden, sodass Dein Fitnessarmband in der Regel wieder schnell einsatzbereit ist.

Wasserdichtigkeit

Die Wasserdichtigkeit ist immer ein kontoverses Thema. Hier kommt es zu vielen Missverständnissen, die ich an dieser Stelle einmal aufklären will.

Hier eine kleine Übersicht, an der Du Dich orientieren kannst:

3 bar/ 3 ATM / 30 Meter = Gegen Spritzwasse geschützt

5 bar / 5 ATM / 50 Meter = Duschen, leichtes Schwimmen möglich

10 bar / 10 ATM / 100 Meter = Schwimmen und Schnorcheln an der Oberfläche

Bedienung

Was die Bedienung angeht, so halte ich bei den Fitnesstrackern eine Mischung aus Touchscreen für die beste Lösung.

Natürlich hört sich ein Touchscreen immer am besten an, weil wir diesen auch vom Smartphone gewohnt sind.

Doch bei einem Fitnesstracker ist ein Touchscreen nicht in jedem Fall optimal. Mit verschwitzten Händen oder beim Schwimmen reagiert dieser nicht immer zuverlässig.

In diesem Fall ist die Bedienung über einen Knopf tatsächlich eine gute Alternative. So kannst Du Deinen Fitnesstracker während des Workouts intuitiv und schnell bedienen.

Tragekomfort

Was den Tagekomfort angeht, solltest Du vor Allem darauf achten, dass der Fitnesstracker angenehm leicht ist und am Handgelenk nicht stört.

Ein Silikonarmband ist hier die beste Wahl. Solche Armbänder sind flexibel und passen sich perfekt an Dein Handgelenk an.

Ein Armband mit Löchern ist beim Sporrt natürlich besonders praktisch, denn Du schwitzt unter dem Band nicht so sehr.

Da die meisten Fitnesstracker mit einem Schnellwechselarmband ausgestattet sind, kannst Du ohne Probleme ein Ersatzarmband anbringen.

So kannst Du Dein Fitnesstracker an Deinen individuellen Style anpassen. Ein Lederarmband oder ein Milanaisearmband zum Beispiel sind eine gute Möglichkeit, um Deinen Fitnesstracker elegant aussehen zu lassen.

Mein Fazit zu den besten Fitnessarmbändern 2020

Wie Du in diesem Fitnesstracker Test gesehen hast, gibt es viele unterschiedliche Fitnesstracker mit den verschiedensten Features.

Egal, welches Ziel Du mit Deinem Fitnessarmband erreichen willst: Für jeden Sportler ist unter den besten Fitnessarmbändern 2020 das passende Modell dabei.

Lass mir gerne Deine Fragen oder auch Erfahrungen zu diesen Fitnessarmbändern in den Kommentaren da. Ich wünsche Dir in jedem Fall viel Spaß mit Deinem neuen Fitnessarmband.

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Letzte Aktualisierung am 24.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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